Trauerrede Trauerbegleitung Trauer Trauernden Menschen

Trauerbegleitung – achtsam und würdig den Abschied bewältigen

Gute Trauerbegleitung führt trauernde Menschen so einfühlsam wie möglich durch ihren Trauerprozess, unterstützt beim Abschied von verstorbenen Angehörigen oder Freunden und schenkt neue Zuversicht als Stütze für den weiteren Lebensweg. Den meisten Menschen wird im Prozess der Trauer erstmals bewusst, dass Körper und Seele zusammenhängen. Sie fühlen sich niedergeschlagen, weil sie sich den Verlust nicht erklären können, weil sie nicht ermessen können, wie das Leben nach dem Tod eines geliebten Menschen einfach so weitergehen kann und werden manchmal sogar krank, wenn sie der Trauer zu viel Raum geben. Doch auch Verdrängen der Trauer ist nicht ratsam, selbst, wenn es auf den ersten Schock hin einfacher scheint, als sich der Trauer zu stellen. Diese schwere Zeit sollten Sie nicht allein durchschreiten. Die einfühlsame Begleitung durch diese Brückenzeit zurück in die Normalität des Alltags übernehme ich gern als Ihr Trauerbegleiter.

Inhalt:
  • Der Tod gehört zum Menschsein, dennoch gilt er immer noch als ein Tabu
  • Würdig Abschied nehmen von einem einzigartigen Menschen
    Wie der Verstorbene sollte auch der Abschied von ihm einzigartig sein
    Worte des Trostes
    Orte des Abschieds
  • Abschied von verstorbenen Kindern – eines meiner innigsten Angebote
    Wir sind nicht allein mit unserem Schicksal: ein paar Fakten zu verwaisten Eltern
  • Trauer ist kein Selbstmitleid, sondern Selbstfürsorge und ein Heilungsprozess
    Begleitung durch die Phasen der Trauer mit dem Trauerbegleiter
    Der Verlust eines lieben Menschen versetzt uns in eine emotionale Ausnahmesituation
    Halten Sie gern den Kontakt aufrecht zu meiner Trauerbegleitung
  • Ist meine Trauer normal oder ist sie inzwischen pathologisch?
  • Neue Zuversicht schöpfen und Lebensfreude zurückerlangen
  • Ihr direkter Weg zur professionellen Trauerbegleitung

Der Tod gehört zum Menschsein, dennoch gilt er immer noch als ein Tabu

Hilflosigkeit, Unverständnis und Abweisung – das kennzeichnet hierzulande den Umgang mit dem Tod, bedauert der deutsch-indische Philosoph und Journalist Krisha Kops. Viele hätten deshalb panische Angst vorm Sterben. Doch das ist nicht überall auf der Welt so. In Indien etwa gehört der Tod zum Menschsein dazu. Nach der indischen Philosophie ist der Tod nicht das Ende des Lebens, sondern ein Neuanfang auf der Reise durch den ewigen Kreislauf von Sterben und Wiedergeborenwerden.

„Gott schläft im Stein,

Atmet in der Pflanze,

Träumt im Tier und

Erwacht im Menschen.“

(Spruch aus Indien)  

Die Inder verbrennen ihre Verstorbenen auf öffentlichen Plätzen und führen dabei Zeremonien durch, die es der Seele des verstorbenen Angehörigen erleichtern sollen, den Körper zu verlassen und einer neuen Inkarnation näherzukommen. Für uns im Westen gibt es den ähnlich tröstlichen christlichen Glauben: Trauernde können hoffen, dass ihre verstorbenen Angehörigen im Himmel den ewigen Frieden haben werden. Was aber hilft das den Trauernden selbst, die den schwersten Verlust verwinden müssen, den es geben kann?

Schon unsere Vorfahren, die indogermanischen Völker zwischen Indien und Skandinavien, darunter auch die Kelten, Slawen und Germanen sahen den Winter als die Jahreszeit der Kälte, der Krankheit und des Todes und trugen daher bei Trauer Weiß – die Farbe des Winters. Ob sie an Wiedergeburt oder Unsterblichkeit der Seele glaubten, ist nicht sicher, doch war ihnen der Kreis der Jahreszeiten bewusst und sie feierten die Feste entsprechend dieser Jahreszeiten mit dem Frühling als Neuanfang und Geborenwerden, dem Sommer als Zeit der Liebe und des Herzens und den Herbst als Zeit der Ernte und des sich Abschwächens der Lebensenergien in der sie umgebenden Natur. Die keltischen Druiden lehrten, dass der Tod die Mitte eines langen Lebens ist, da sie von der Unsterblichkeit der Seele ausgingen.

Würdig Abschied nehmen von einem einzigartigen Menschen

Meine Trauerbegleitung rückt den Verstorbenen mit seiner ganz individuellen Persönlichkeit, seinem ganz eigenen Lebensweg und seiner Einzigartigkeit in den Mittelpunkt. Ganz besonders liegt mir die Trauerbegleitung von Eltern verstorbener Kinder am Herzen. Im Folgenden können Sie sich ein wenig hineinspüren in meine Art zu arbeiten und meine Auffassung von einem würdigen Abschied kennenlernen.

Wie der Verstorbene sollte auch der Abschied von ihm einzigartig sein

Jeder Mensch ist einzigartig und so sollte auch der Abschied von ihm sein. Wer einen Todesfall zu beklagen hat, spürt zunächst eine große Leere, die sich immer wieder füllt mit Erinnerungen daran, wie sich der Verstorbene bewegt hat, was er gedacht und gesagt hat, wie die letzten Begegnungen sich abgespielt haben, wie er gestorben ist, was er sich gewünscht hat und was zuletzt für ihn von größter Wichtigkeit war. Fragen tauchen auf, vor allem diejenige, auf die es keine Antwort geben kann: Warum?

Worte des Trostes

Wir brauchen Erklärungen für das Unerklärliche und die geben uns Worte des Trostes und der Trauer, aber auch Worte der Hoffnung und der Zuversicht. Wie wollen wir den Verstorbenen in Erinnerung behalten? Bei der Trauerfeier können solche Worte konfessionell geprägt oder frei gestaltet sein. Dabei lassen wir die Vita des Verstorbenen noch einmal in ihrer Einzigartigkeit Revue passieren. Wir werden uns vorab ausführlich unterhalten über Ihre Erinnerungen, Sorgen und Ängste, Ihre Gedanken und alles, was jetzt wichtig ist. Auf diese Basis baue ich eine einfühlsame und individuelle Trauerrede auf, die Ihnen und allen Trauergästen Halt und Trost verleiht.

Orte des Abschieds

Mit tröstenden und lebendigen Erinnerungen holen wir den Verstorbenen noch einmal in den Raum des Abschieds zurück. Dieser Raum kann in Kapellen und Kirchen ebenso sein, wie an eher ungewöhnlichen Orten wie in der Gastwirtschaft oder auch in einem Garten – das ist ganz Ihnen überlassen. Sie haben einen Wunsch für eine Trauerrede an einem ganz bestimmten Ort oder benötigen mehr Informationen? Dann zählen Sie auf meine Hilfe und treten Sie mit mir in Kontakt unter Telefon 0176 / 42 00 40 99 oder via E-Mail an: info@trauerbegleitung-ansbach.de.

Sternenkinder Trauerbegleitung

Abschied von verstorbenen Kindern – eines meiner innigsten Angebote

Das Schlimmste, was Eltern passieren kann, ist es, wenn das eigene Kind stirbt. Nichts scheint ihnen jemals wieder Trost spenden, nichts ihnen jemals wieder Freude bringen zu können. Wer es nicht erlebt hat, macht sich keine Vorstellung von dieser unermesslichen und tiefen Trauer, die Eltern von verstorbenen Kindern befällt und lebenslänglich nicht mehr loslässt. Doch es gibt Linderung. Die Zeit heilt zwar nicht alle Wunden, auch wenn das eine schöne Vorstellung wäre. Sie heilt nicht alle Wunden. Doch die Zeit lehrt uns, mit dem Unbegreiflichen (weiter) zu leben und neuen Mut zu schöpfen. Es ist eine lange Reise voller Rückschritte. Ich weiß das, denn ich habe das selbst erlebt, wie es ist, sein Kind zu verlieren. Eine kleine Hilfe kann es bei so einem Schicksal aber sein, sich zu vergegenwärtigen, dass man so allein nicht ist mit dieser Trauer um das eigene Kind. Ein Blick auf die Statistik ist ein Schritt, sich der vielen anderen trauernden Eltern überhaupt bewusst zu werden. Auch das gehört zu einer professionellen Trauerbegleitung dazu, denn sie bietet nicht nur Worte, die Trost spenden, sie ist eine echte Hilfe aus der Traurigkeit durch wichtige Informationen über die Gemeinschaft ebenfalls Betroffener. Diese Gemeinschaft dokumentiert, dass wir nicht ganz so allein sind, wie wir uns vielleicht in unserem Schmerz (noch) fühlen.

Wir sind nicht allein mit unserem Schicksal: ein paar Fakten zu verwaisten Eltern

Oft ist es schon sehr hilfreich, wenn man sich im überwältigenden Gefühl der Einsamkeit und Isolation bewusst macht, dass viele andere Menschen denselben Leidensweg beschreiten mussten und müssen, wie wir es selbst erleben. Auch Eltern von Sternenkindern (Fehlgeburten/Totgeburten) werden seit einigen Jahren endlich mehr Verständnis und Menschlichkeit entgegengebracht.

„Nur die Kinder wissen, wohin sie wollen.“ Antoine de Saint-Exupéry

Von 985.572 Sterbefällen in Deutschland 2020 waren 3.162 Totgeborene. 2.373 Kinder verstarben im 1. Lebensjahr. Fehlgeburten unter einem Gewicht von 500 Gramm tauchen in der Statistik des Bundesamtes für Statistik nicht auf.

Hintergrund: Erst seit ein paar Jahren können Eltern von Sternenkindern einen Ort zum Trauern einrichten, auch wenn das Kind weniger als 500 Gramm schwer ist. Das Gesetz unterscheidet ab dieser Gewichtsgrenze, ob es sich bei dem Verstorbenen schon um eine Person handelt oder noch nicht, denn nur Kinder mit einem Gewicht von mehr als 500 Gramm müssen offiziell bestattet werden. Was darunterliegt, gilt als Fehlgeburt, wird nicht als Person anerkannt und muss laut Bestattungsgesetz auch nicht beerdigt werden. Einen Ort der Trauer einzurichten, ist erst seit ein paar Jahren möglich.

Trauer ist kein Selbstmitleid, sondern Selbstfürsorge und ein Heilungsprozess

Trauerbegleitung ist hilfreich, mit dem Trauerprozess erfolgreich umgehen zu können. Wenn Angehörige oder Freunde von uns gehen, hinterlässt das immer eine große Lücke in unserem Herzen. Trauernden wird geraten, Angebote der Trauerbegleitung in Anspruch zu nehmen. Insbesondere, wenn sie ihren Verstorbenen einen würdigen Abschied gestalten wollen, bei dem nicht einfach ein paar Fakten vom Blatt abgelesen werden, sondern der sich der Individualität und Einzigartigkeit des Verstorbenen widmet. Es geht darum, ihn so noch einmal gedanklich aufleben zu lassen und Bilder entstehen zu lassen, die dazu führen, dass den Trauernden der Abschied erleichtert wird und sie den Verstorbenen in guter Erinnerung behalten können.

Begleitung durch die Phasen der Trauer mit dem Trauerbegleiter

Trauer ist nicht statisch, sie entwickelt sich. Trauernde durchleben den Prozess des Abschieds hin zu neuem Lebensmut in den sogenannten vier Phasen der Trauer (nach der Schweizer Psychologin Verena Kast). Phase 1 ist der erste Schock-Moment, die Phase des Nicht-Wahrhaben-Wollens ganz am Anfang des Trauerprozesses. In Phase 2 erleben die Trauernden aufbrechende Emotionen und Gefühlsausbrüche wie Wut, manchmal auch Schuldgefühle und Schmerz, viele, viele Tränen fließen. In dieser Phase nehmen Trauerbegleiter Anteil und unterstützen Trauernde. Phase 3 ist das Suchen und Sich-Trennen. Orte gemeinsamer Erlebnisse werden aufgesucht, Zwiegespräche mit den Verstorbenen geführt – diese Zeitspanne kann Wochen, aber auch Jahre dauern. Trauernden muss man in dieser Zeit eine geduldige Begleitung sein, denn Trauer braucht ihre Zeit. Phase 4 ist die Entwicklung eines neuen Selbst- und Weltbezugs. Hier finden die Trauernden ihren inneren Frieden, sie beginnen den Verlust des geliebten Menschen zu akzeptieren, schmieden neue Pläne für ihr Leben und gestalten. Die Erinnerung an den Verstorbenen bleibt dabei weiterhin ein wichtiger Teil des Lebens.

Der Verlust eines lieben Menschen versetzt uns in eine emotionale Ausnahmesituation

In der Trauerbegleitung helfe ich Ihnen durch die schwerste Zeit der Trauer-Bewältigung. Stirbt ein geliebter Mensch, versetzt das die Angehörigen in einen emotionalen Ausnahmezustand, der es ihnen oft unmöglich macht, einen klaren Gedanken zu fassen, geschweige denn wichtige Entscheidungen zu treffen, denn die Trauer bestimmt die Gefühlswelt. Doch auch, wenn Sie keine Angebote für Trauerbegleitung in Anspruch nehmen wollen, sollten Sie in der ersten Zeit der Trauer, soweit es möglich ist, nichts in Angriff nehmen, bei dem es auf ihre volle Konzentration ankommt (z. B. Führerscheinprüfung).

Die Trauer verschwindet nicht, sie wandelt sich

Manchmal dauert der Prozess der Trauer Jahre und die Trauernden begegnen immer häufiger einem Unverständnis vonseiten ihrer Angehörigen, dass sie es nicht endlich akzeptieren und wieder nach vorn schauen können. Doch kann man auch Jahre nach dem Tod eines Nahestehenden noch die Angebote von einem Trauerbegleiter in Anspruch nehmen? Die Begleitung Trauernder ist nicht abhängig von der seit der Beerdigung oder Einäscherung verstrichenen Zeit. Diese Begleitung findet statt, während Betroffene trauern. Es ist nicht unwahrscheinlich, dass die Trauerbegleitung mit ein paar Informationen aus dem persönlichen Gespräch nach jahrelanger Trauer feststellt, dass die Trauer nicht einfach verschwindet, sondern sich gewandelt hat. Das ist ein gutes Zeichen.

Halten Sie gern den Kontakt aufrecht zu meiner Trauerbegleitung

Trauerbegleitung ist nicht unbedingt ein kontinuierlicher Prozess. Es kann sein, dass Sie schon nach einem Gespräch eine große Erleichterung verspüren. In den Phasen der Trauer-Bewältigung kann es aber auch vorkommen (auch Jahre nach dem Todesfall), dass etwas ins Stocken zu geraten scheint und Sie gern noch einmal Kontakt zu meiner Trauerbegleitung aufnehmen würden. Scheuen Sie sich in diesem Fall nicht, sich mit mir in Verbindung zu setzen. Trauer kann Jahre dauern und wandelt sich in manchen Fällen nur sehr, sehr langsam. Meine Lebensaufgabe ist für mich ganz klar, Trauernden Trost zu spenden und ihnen mehr Zuversicht zu schenken. Ich bin gern für Sie da.

Ist meine Trauer normal oder ist sie inzwischen pathologisch?

Wenn Sie das Gefühl haben, dass ihre Trauer schon zu lange anhält, Sie aber nicht einschätzen können, ob es sich um einen natürlichen Trauer-Prozess handelt, in dem Sie stecken, oder ob Sie besser begleitend psychologische Hilfe in Anspruch nehmen sollten, wenden Sie sich an mich als Trauerbegleitung. Mit viel Menschenkenntnis und Empathie sprechen wir über Ihre Gefühle und Gedanken und finden heraus, welche Hilfe unter Umständen nötig und geboten ist.

Neue Zuversicht schöpfen und Lebensfreude zurückerlangen

Das Ziel jeder Trauerbegleitung ist es, den Trauernden dabei zu helfen, den Verlust eines lieben Angehörigen oder Freundes zu akzeptieren, neue Zuversicht zu schöpfen und schließlich Lebensfreude zurückzuerlangen. In dieser letzten Phase der tiefen Trauer hilft es vielen, zu wissen, was Sterbende im Rückblick auf ihr Leben gut fanden und was sie bereuen, nicht getan zu haben. Die Palliativpflegerin Bronnie Ware hat nach mehr als acht Jahren in diesem Beruf ein Buch geschrieben darüber, was Sterbende am meisten bereuen. Das Ergebnis lässt aufhorchen. Der häufigste Selbstvorwurf am Sterbebett: Hätte ich doch bloß den Mut gehabt, meine eigenen Vorstellungen umzusetzen! Ein weiterer Wunsch vor allem bei Männern: Hätte ich doch nur nicht so viel gearbeitet! Ebenfalls mit am meisten bereut haben es Sterbende, nicht den Mut gehabt zu haben, die eigenen Gefühle zum Ausdruck zu bringen. Auch die Reue zog sich durch die Bank, den Kontakt zu Freunden nicht aufrechterhalten zu haben. Der fünfte der am häufigsten geäußerten Wünsche war der, sich selbst nicht erlaubt zu haben, glücklicher zu sein. Bronnie Ware ist Sängerin und Songschreiberin und tut seitdem, was sie will, denn wenn sie es nicht tut, „weiß ich, was ich auf meinem Sterbebett bereuen werde“.

Ihr direkter Weg zur professionellen Trauerbegleitung

So unglaublich es Ihnen scheinen mag, jemals wieder Glück empfinden und Lebenslust spüren zu können, so gern möchte ich für Sie auf dem Weg der Trauer eine einfühlsame und kreative Begleitung sein. Schreiben Sie mir Ihr Anliegen direkt ins Kontakt-Formular . Ich bin gern für Sie da und setze mich mit Ihnen in Verbindung.

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